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Der Thoughtcatcher geht in Rente

Fünf Jahre, drei Monate und 14 Tage — 458 Artikel, 804 Kommentare, drei Seiten, sieben Kategorien und 186 Schlagwörter — so alt ist dieses Blog mittlerweile. Am 13. März 2006 habe ich den ersten Eintrag geschrieben, nachdem ein paar andere Versuche und Projekte zuvor gescheitert waren. Nun schicke ich dieses Blog und den Thoughtcatcher in Rente. Die Gründe dafür sind vielfältig.

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Aktion Deutschland Hilft

Geld für Bedürftige zu spenden gehört zu den Dingen, die zumindest ich viel zu selten tun. Ich brauche immer einen Anlass, um mein Portemonnaie zu zücken und Geld zu überweisen. Wichtig ist jedoch auch immer die Frage, wer die Spende einsammelt.

Erdbeben auf Haiti 2010

Zerstörtes UN-Hauptquartier auf Haiti.
© United Nations Development Programme

Als sich auf Haiti im vergangenen Jahr das schlimme Erdbeben mit dramatischen Folgen für die Haitianer ereignete und ich die schrecklichen Bilder in den Nachrichten sah, war mir klar, dass ich auch einen bescheidenen Teil dazu beitragen möchte, für Essen und den Wiederaufbau Geld zu spenden. Weil mir damals das Bündnis Aktion Deutschland Hilft am deutlichsten im Gedächtnis haften blieb, erkundigte ich mich kurz über das Bündnis und entschied mich dann, Geld an das Bündnis zu überweisen.

Logo der ADH

Logo der Aktion Deutschland Hilft

Klar – mit Dr. Richard von Weizsäcker als Schirmherrn und einem Kuratorium mit vielen bekannten Persönlichkeiten wie u.a. Frank Walter Steinmeier und Volker Beck ist für mich Aktion Deutschland Hilft auf den ersten Blick ein klares Statement für Glaubwürdigkeit. Möglicherweise ist das naiv. Zum Thema Transparenz findet sich auf der Website von Aktion Deutschland Hilft folgendes:

Aktion Deutschland Hilft wurde erstmals am 17. Juli 2008 das DZI-Spendensiegel zuerkannt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) vergibt das Siegel nach eingehender Prüfung nur an solche Hilfsorganisationen, die im Rahmen einer sparsamen Haushaltsführung eine transparente und ordnungsgemäße Verwendung der Spenden nachweisen können.

Aktion Deutschland Hilft ist das erste und einzige Bündnis von Hilfsorganisationen, das berechtigt ist, das DZI-Siegel zu führen. Nach Prüfung des Kostenaufwandes schätzt das DZI Aktion Deutschland Hilft als besonders förderungswürdig ein.

Weiter heißt es dort:

Ein wichtiges Prinzip unserer Arbeit ist es, unsere Verwaltungskosten so gering wie möglich zu halten:

Von einem „Spenden-Euro“ werden den Mitgliedsorganisationen 94 Cent direkt für die Hilfsprojekte vor Ort zur Verfügung gestellt.

Klingt vertrauenserweckend, fand ich damals.
Nach der Spende für Haiti spendete ich erneut an das Aktion Deutschland Hilft, als Pakistan im Sommer 2010 vom Hochwasser überflutet wurde.

Seitdem bekomme ich nicht nur mindestens einmal monatlich ein Schreiben mit Spendenaufruf, neuerdings sogar auch Telefonanrufe aus einem Callcenter mit der Bitte, erneut zu spenden.

Auch wenn die Spendenaufrufe inhaltlich immer begründet sind, darum geht es mir gar nicht; mich ärgern vielmehr die Kosten, die durch die Schreiben, die Agenten, die Anrufe entstehen. Wenn ich mir überlege, dass das u.a. von meinem Spendengeld finanziert wird, erscheint mir das doch zumindest sehr zweifelhaft. Zweifel kommen mir auch auf, wenn ich mich am Telefon dazu genötigt fühle, doch jetzt schnell ein “Spende-Abonnement” abzuschließen, das mir mit vielen inhaltlich richtigen Verweisen “nahegelegt” wird.

Wohl ist mir dabei insgesamt nicht. Gibt es Bündnisse, die anders arbeiten?

Weitere Informationen:

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Make a scene!

Albumcover von 'Make A Scene'

Es gehörte für mich zu den schönsten Geburtstagsgeschenken: Sie ist zurück. Und das wurde –das muss an dieser Stelle zu sagen erlaubt sein– verdammt noch mal auch Zeit!

Albumcover 'Make A Scene'

Albumcover 'Make A Scene'

Sophie Ellis-Bextor bringt in wenigen Wochen ein neues Album heraus – das vierte als Solokünstlerin. Zuletzt hatte sie vor 4 Jahren “Trip The Light Fantastic” veröffentlicht, seit dem hatte es kein neues Album der britischen Künstlerin gegeben. Nachdem zunächst ein Best Of im Gespräch war, wurde das wenig später dementiert. Durch die Schwangerschaft mit ihrem zweiten Sohn und Wechsel des Plattenlabels (mittlerweile hat sie ein eigenes gegründet) wurde das Erscheinungsdatum des Albums immer wieder verschoben.

Immerhin gab es in den vergangenen zwei Jahren immer wieder mal ein neues Stück von ihr, zunächst mit “Heartbreak (Make Me A Dancer)” (in Kooperation mit Freemasons) in 2009. Im vergangenen Jahr folgten “Can’t Fight This Feeling” (mit Junior Caldera), ihre eigene Single “Bittersweet” sowie der Armin Van Buuren-Hit “Not Giving Up On Love“.

Das Magazin WotYouGot.com hat vorgestern mit Sophie Kaffee getrunken und sie dabei interviewt, dabei geht sie unter anderem auch auf die lange Pause und den Wechsel des Plattenlabels ein:

[youtube 0S7HcvVI0rM]
YouTube-Direktlink: Cup Of Coffee with .. Sophie Ellis-Bextor

Das Album “Make A Scene” soll zuerst in Russland, am 6. Juni dann in den UK veröffentlicht werden. Ein Veröffentlichungsdatum in Deutschland ist noch nicht bekannt, was nicht verwundert, da auch ihre letzte Solo-Single hier nicht käuflich zu erwerben ist (ich hab “Bittersweet” damals in den UK geordert, kostet ne Stange Geld). Eine Preview der 14 Titel gibts beim russischen Magazin Lenta.ru.

Weitere Informationen:

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Satire: Der neue Personalausweis

Achtung, Satire: Alexander Lehmann hat für extra3 ein neues Video erstellt, zum seit 1. November gültigen neuen Personalausweis. Es ist zwar teilweise etwas sehr überzeichnet, selbst für eine Satire, zeigt aber die wesentliche Kritik. Toll: Der neue Perso.

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Audi

Meine Freunde wissen, dass es mir in letzter Zeit der ein oder andere Audi angetan hat. Es gibt nicht viele Autos, die mich sowohl optisch als auch von den Fahrleistungen her so beeindrucken wie die Fahrzeuge aus Ingolstadt.

Audi A5

Audi A5 Sportback 2.0 TDI. Ein Wochenende im Februar mit dem Europcar-Mietwagen.

Früher waren es vor allem Fahrzeuge von Mercedes-Benz, die mir zugesagt haben. Die Optik beispielsweise war, nach den Kastenfahrzeugen der 80er und 90er, ein Hingucker. Das alte E-Klasse 4-Augen-Gesicht des 1995 erschienenen W210 war damals für Mercedes-Benz wegweisend, auch wenn man das heute kaum noch nachvollziehen kann.
Heute jedoch sind mir Mercedes‘ zu langweilig, insbesondere der Innenraum ist mir zu schnörkellos und bieder.

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“Inception”

Gestern Abend sind wir in “Inception” gewesen, der neusten Regiearbeit von Christopher Nolan. Der hatte sich zuletzt auch damit hervorgetan, für den wunderbaren “The Dark Night” verantwortlich zu sein.

Warner Brothers Inception

© Warner Brothers

Filmkritiken liegen mir nicht sonderlich. Einen Film schaue ich mir mit meinen laienhaften Augen an, im Anschluss ist der Filminhalt ziemlich schnell wieder vergessen*. Wenn ich einen Schauspieler erkenne (außerhalb von allen Hollywood-Größen), kann ich schon froh sein. Oft frage ich mich nur, woher ich den oder die wieder kenne, und strapaziere dann die iMDB-App auf iPhone oder iPad.

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Das Flammkuchen-Desaster

Einmal jährlich veranstalten wir mit der Abteilung einen Event, bei dem wir uns Nachmittags aus dem Büro verabschieden und gemeinsame Aktivitäten starten. Wir waren wandern auf dem Turmberg in Durlach und haben zusammen gebowlt. In diesem Jahr starteten wir den Nachmittag mit einer Hafenrundfahrt per Boot und wollten anschließend Flammkuchen essen gehen — doch das geriet zum Desaster.

Ein Freitag Nachmittag Anfang Juli in Karlsruhe, Sonne und Wolken wechseln sich ab, die Luft wiegt schwer von Hitze und Schwüle bei Temperaturen teilweise jenseits der 35° C. Eine Gruppe von 33 Personen hat den Nachmittag auf dem Rhein, gefühlt bei einer Fahrt auf dem Mississippi, verbracht. Die Gesichter glänzen teilweise leicht errötet, die meisten haben Durst und sehnen sich danach, an einem schattigen Plätzchen etwas kühles zu trinken.

mariannes_flammkuchen_th

Werbung für Mariannes Flammkuchen - die 'besten' der Stadt

Auf Grund einer Empfehlung hatten wir uns Mariannes Flammkuchen ausgesucht, ein kleines Restaurant in Mühlburg, das sich an den Tennisplätzen des KETV-Clubhauses nahe des Kühlen Krugs versteckt. Das Angebot klang verlockend — ein Flammkuchen-All you can eat, bei dem sechs Personen jeweils 12,50 € bezahlen, der siebte nichts.

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Vertrag verlängert

Tatsächlich hat die Telekom das getan, womit ich schon gar nicht mehr gerechnet hätte. Nach den Service-Tiefschlägen in Bezug auf Vertrieb, Telekom-Shops und Hotline wurde mein Mobilfunk-Vertrag auf seinen alten Zustand zurückgesetzt.

Die Geschichte von Pontius und Pilatus wurde bereits an anderer Stelle in diesem Blog erwähnt, es sei also nur darauf verwiesen.
Der erstaunlich kompetente Hotline-Mitarbeiter konnte mir also auch dauerhaft weiterhelfen. Ein paar Tage nach dem Telefonat bekam ich eine schriftliche Bestätigung, dass meine Vertragsanpassungen wunschgemäß ausgeführt worden seien.

Das bedeutete also: mein Vertrag würde weiterhin zu Mitte Oktober auslaufen. Die Entscheidung für oder gegen die Telekom drängte sich also förmlich auf.

Lange habe ich mir überlegt, ob es noch Punkte gibt, die für die Telekom sprechen; eingefallen sind mir bloß zwei: die noch immer vergleichsweise beste Netzabdeckung in Deutschland sowie die vertragliche Bindung an die Telekom, möchte man ein (subventioniertes) iPhone besitzen.

Für mich kam dann jedoch noch eine weitere Entscheidung, die ich zu treffen hatte — für und wider das iPhone 4.
Wer mich kennt, weiß, dass schon einiges passieren muss, dass ich (jedenfalls seit etwa zwei Jahren) ein Apple-Produkt wie das iPhone in Frage stelle.

iphone4_hero

Nach Verkaufsstart des iPhones gab es einige Berichte, die mich zurückgeschreckt haben — angefangen bei gelben Punkten auf dem Display (die sich als Kleber-Reststoffe entpuppt haben und verschwanden), Empfangsproblemen (was laut Apple durch ein baldiges Software-Update gefixt werden soll), der Datensammel-Wut Apples (siehe zum Beispiel hier oder hier), dem automatischen SMS-Versand nach Großbritannien nach erstmaliger Nutzung von Facetime.

Viele Punkte, die absolut gegen eine Vertragsverlängerung bei der Telekom in Verbindung mit einem iPhone sprachen (ein paar weitere hat beispielsweise Helmschrott.de).

Offensichtlich habe ich mich schließlich aber doch dafür entschieden, meinen Vertrag mit einem neuen iPhone 4 zu verlängern. Das iPhone ist und bleibt für mich eine Referenz für Mobilfunkgeräte, ich war noch nie so zufrieden mit einem Mobiltelefon wie mit meinem iPhone 3G (auch wenn es durch das iOS 4-Update schnarch-lahm geworden ist). Zudem wäre es fast Wahnsinn gewesen, nach der Umstellung auf die Apple-Produkte in unserem Haushalt nun mit einem vollkommen anderen Handy zu arbeiten.

Nachdem ich kürzlich dann ein iPhone 4 in der Hand hatte, war für mich sowieso klar, dass es dann wirklich kein anderes Gerät sein dürfte.

Meine Bestellung vom vergangenen Donnerstag ist in Bearbeitung; Gerüchten zufolge kann ich erst in gut drei Wochen mit meinem Gerät rechnen.

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Im Sommer 2007 durfte ich bereits Erfahrungen mit einem der größten deutschen Unternehmen und Dienstleister machen, die ähnlich sicherlich schon viele andere gemacht haben.

Die Vor-Vor-Geschichte

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Deutsche Telekom

Die Erfahrungen zeigten mir, dass dieses Unternehmen sich zwar den Service am Kunden auf die Fahnen geschrieben hatte, mit der Umsetzung aber mindestens gewaltige Probleme hatte:
Damals wollte ich nach Neubezug meiner Wohnung einen einfachen Telefonanschluss bestellen, um mir mir von meinem Arbeitgeber 1&1 DSL aufschalten zu lassen. Die Telekom-Anschlussschaltung zog sich über mehrere Wochen hin — verbunden mit viel Nervenverlust (nachzulesen hier im Blog in Teil 1, 2 und 3 — oder unter dem Schlagwort Telekom).
Nun wurde es offenbar wieder einmal Zeit für eine ganz besondere Erfahrung mit der Telekom – und es ist nicht so, dass ich die Probleme nicht bereits geahnt hätte.

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ENDLICH!

Wir sind Lena! Wird sind Grand Prix! Lena Meyer-Landrut hat für Deutschland den ersten Sieg beim Eurovision Song Contest eingeholt seit 28 Jahren!
WAHNSINN!

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Und doch gekauft — das iPad

Es kam heute dann doch etwas überraschend, auch für mich. Zwar hatte ich es bei Apple vorbestellt, allerdings erst für die zweite Auslieferungswelle ab 7. Juni. Eines der ersten iPads ist mir und begleitet mich nun schon den ganzen Abend.

Heute Mittag bin ich sehr spontan während der Mittagspause in die Stadt gefahren, um zu schauen, ob es vielleicht tatsächlich noch iPads zu kaufen gibt. Ich hatte nicht damit gerechnet, tatsächlich noch eines bekommen zu können.

Und doch: der Karlsruher Gravis Store hatte, als ich an der Reihe war, nur noch ein paar 64 GB Wi-Fi-Geräte hinter der Kasse stehen — genau das, was ich haben wollte. Also entschied ich flux, nicht mehr auf die Vorbestellung zu warten, sondern direkt ein Gerät mitzunehmen.

Und tatsächlich — es ist ein Knüller. Ich habe gefühlt zehntausende Apps aus dem App-Store heruntergeladen und viele davon angetestet. Mir haben es im Moment insbesondere die Magazin-Apps angetan, von denen einige wirklich richtig gut sind.

Diesen Blog-Artikel schreibe ich gerade mit der WordPress-App auf dem iPad. Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, aber es lässt sich erstaunlich gut damit schreiben.

In den nächsten Tagen wird es hier im Thoughtcatcher sicherlich noch mehr zu meinen Erfahrungen mit dem iPad geben :)

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Links des Tages (20)

Ein schöner, warmer Sonntag Vormittag ist das heute, nachdem sich vorgestern die krude April-Herbst-Mischung endlich verzogen hat. Die ersten vorbestellten iPads in Deutschland werden an die Kunden ausgeliefert. Mein MacBook Pro ist noch immer nicht auf dem Weg, so dass ich mich langsam zu fragen beginne, wo das Problem bei Apple und/ oder MacTrade liegt, nach nunmehr über .
Die Links des Tages:

Alle Jahre wieder: der Eurovision Song Contest

In einer Woche ist er schon wieder vorbei — der diesjährige Eurovision Song Contest, 2010 in Oslo. Die Vorgeschichte rund um Stefan Raabs Sendung “Unser Star für Oslo” und den Medien-Hype um Lena Meyer-Landrut spare ich mir an dieser Stelle und verweise nur auf meine erste Link-Empfehlung für alle Contest-Interessierten: das Oslog von Stefan Niggemeier und Lukas Heinser.
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