Immerhin bin ich nicht der einzige, der sich beim Ansehen der Keynote heute hier und dort verwundert die Augen rieb über so-called “”"new”"” functions in Apple’s nächstem OS X-Update Leopard.
Paul Thurrott, zugegebenermaßen eher der Microsoft & Windows-Seite anhängig (der aber auch öfter deutlich Kritik an Vista geübt hat, hier oder hier), schreibt heute im “Internet Nexus“:
It’s funny. Apple calls Microsoft a copy-cat, and yet, I feel like I’ve seen some of these features somewhere before. Many of the features, however, are just sad. Is this really the best they had to show off right now?
Im Folgenden nimmt er dann die zehn gezeigten neuen Features auseinander. Unter Punkt “2. Mail 3.0″ schreibt er unter anderem:
Mail Stationery, templates, Mail Notes, To Dos [with iCal integration], and RSS news feed [compatibility].” I keep waiting for someone else to laugh. Those aren’t seriously the “new” features are they?
Ich wollt wohl auch meinen; diese dappischen HTML-Mail-Vorlagen von Microsoft ätzen mich schon seit einigen Jahren an.
Zu den “innovativen” Spaces schreibt er:
It’s multiple desktops, just like Linux and UNIX have had for years.
Eben!
Mehr dazu in seinem Artikel.
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Naja… klar gibt es viele Features und Programe schon längere Zeit von anderen Software-Herstellern, die Kunst ist aber das Ganze dann mit einer schönen usability in das Betriebssystem zu integrieren und möglichst viele Programme untereinander damit zu verknüpfen.
Die Idee hinter spaces ist ganz und gar nicht neu. Ich benutze zu Hause selbst einen Desktop-Manager unter Mac, denke aber, dass die voll integrierte Lösung von Apple um einiges komfortabler sein wird.
Im Prinzip find ich es ja auch nicht schlimm, wenn sich eine Software-Firma die besten Dinge für sein Produkt zusammenkopiert. Es ist nur etwas nervig, wenn man andere beständig dafür “an die Wand stellt”. Steve Jobs hat ja einerseits Vista minutenlang auseinander genommen, dann aber von den ach so neuen Innovationen in Leopard gesprochen. Soll er halt nicht so dick auftragen
Da muss ich Dir recht geben. Es geht nichts über gutes Marketing.
Ok, aber dass Thurrott die Vorteile mehrerer Betriebssystem gegen eines stellt ist schon etwas arm! Da sieht man eigentlich nur dran, dass Mac OS X eine tolle Mischung ist.