Stefan Niggemeier, Mit-Autor des BILDBlogs, ärgert sich überkritisiert in einem Eintrag seines persönlichen Blogs das deutsche Fernsehen, allen voran SAT.1, das aus “Quotengründen” häufig gute Serien frühzeitig absetzt oder diese ins Nachtprogramm verschiebt.
Ein Sender, der so mit seinen Zuschauer umgeht, darf sich nicht wundern, wenn er irgendwann keine Zuschauer mehr hat, die gute Serien zu schätzen wissen. Und Mitleid hat nicht er verdient, sondern wir. (…)
Kann bitte jemand unser Fernsehen aus den Händen dieser Leute befreien?
zitiert aus: Stefan Niggemeier. Sat.1: Selbstmord aus Angst vor dem Tod (6. November 2006, 13:51)
Recht hat er. SAT.1 ist sowieso einer der schäbigsten Sender.
Aktuell fällt mir dazu eines ein: Pro7, auch so ein Programm-Glücksgriff, zeigt derzeit mit großem Tamtam und viel Eigenwerbung Montags Abends die Mystery-Serie “Invasion”. Die Serie wurde in den USA damals von der Kritik hochgelobt.
Dumm nur, dass man dem Zuschauer nicht erzählt, dass diese Serie a. in den USA nach nur einer Staffel abgesetzt wurde und damit keine Fortsetzung finden sowie b. dass durch die ungeplante Absetzung das Mysterium leider nicht aufgeklärt wird.
Macht man sich damit Zuschauer zum Fan? Nein.
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Was? Abgesetzt? Na danke für die Info.
Irgendwie kommen in letzter Zeit häufiger Serien, von denen man nie ein Ende sehen wird. War bei “Surface” imho genauso.
Stimmt, “Surface” gabs da ja auch noch. Wobei ich die (optische) Umsetzung der Serie ziemlich armselig fand. Darunter litt die Storyline eh schon…
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