
In Teil 1 meiner Kritik von Windows 7 ging es vor allem um Startmenü und Taskleiste. In diesem Teil setze ich die Reihe mit dem Desktop fort.
Hinzugefügt zu Teil 1 sei an dieser Stelle noch, dass ein Rechtsklick auf Programm-Icons in der Taskleiste ein Popup-Menü offnet. Hier lässt sich das Programm auf die Taskleiste pinnen, die geöffneten Programmfenster auswählen, das Programm schließen oder ein Dokumenten-/ Browserverlauf ansehen.
Der Desktop
Nicht weniger aufgeräumt als Windows Vista präsentiert sich auch der Desktop von Windows 7, einzig das “Send Feedback”-Icon (neben dem von mir noch installierten Avira Antivir) findet sich in der Beta-Version unterhalb des Papierkorbes. Analog zu früheren Windows-Versionen lässt sich der Desktop anpassen – auch wenn die Optionen etwas zahlreicher geworden sind. So liefert Microsoft mit Windows 7 einige neue Themes mit, die an das jeweilige Land angepasst sind, in dem der Nutzer seine Version installiert.
Diese Themes bestehen aus optischen Anpassungen für Fensterrahmen, Taskleiste, etc. und einem Set von unterschiedlichen Hintergrund-Bildern. Deutschland beispielsweise wird repräsentiert durch den Berliner Reichstag, Kiel, die Mosel und anderen Fotos.
Zumindest im Moment noch zur Beta-Phase lassen sich die Themes, die Microsoft für andere Länder und Regionen erstellt hat, herunterladen.
Neu gestaltet wurden die Optionen zum Anpassen von Bildschirm und Auflösung, die in Vista langsam etwas angestaubt wirkten:
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Anpassungsoptionen für die Auflösung des Bildschirms
Unverändert blieb das Fenster mit den Einstellungen für den Bildschirmschoner, was schade ist, da dies optisch nicht zu den anderen Desktop-Anpassungsfenstern passt.
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Darüber hinaus gibt es hier im Vergleich zu Vista keine Neuerungen. Leider. Ebenfalls unverändert seit Vista ist der Programm-Flip, der schräg gestellt alle geöffneten Fenster anzeigt und damit eine zweite Spielart des althergebrachten Fensterwechsels durch Drücken von Alt + Tab ist:
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Windows-Explorer
Die “Eigenen Dateien” sind aus Windows 7 verschwunden. Ersetzt wurden sie durch etwas, das -soweit ich mich da richtig erinnere- schon für Vista geplant war: Bibliotheken.
Bibliotheken sind nichts anderes als intelligente Ordner, von denen in Windows 7 bereits vier angelegt sind: Dokumente, Bilder, Musik und Videos. Jeder Bibliothek können mehrere Speicherorte zugeteilt werden, in denen dann entsprechend zum Beispiel Dokumente oder Bilder der jeweiligen Bibliothek zugeordnet werden. So können nun viel einfacher Dateien zwar in allen möglichen Ordner auf diversen Festplatten gespeichert werden; nach Zuordnung finden diese sich aber alle in der jeweiligen Bibliothek. Inwieweit das nützlich ist oder nicht wird sich sicherlich nach einer längeren Nutzung zeigen – der tatsächliche Nutzen ist mir jedenfalls bislang noch nicht klar.
Windows Update
Das Update-Programm von Windows 7 wurde ein wenig renoviert, so zeigt das Fenster mit der Übersicht der einzelnen Updates ein paar mehr Informationen auf den ersten Blick an. So zum Beispiel rechts Informationen zum Update, links werden die einzelnen Updates in Kategorien wie “Wichtig” und “Optional” einsortiert.
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Windows Update zeigt die ersten wichtigen Updates nach Installation an
Auch hier liegt die Verbesserung im Detail, wiewohl sie sich vermutlich als nützlich herausstellen wird.
Im dritten Teil werde ich weitere Details aus den Systemprogrammen zeigen.
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