Im Blog war es in den vergangenen Wochen etwas ruhiger, da ich zwei Wochen Urlaub auf der griechischen Insel Santoríni gemacht habe; seit Mittwoch Abend bin ich jedoch wieder zu Hause.
Wie im vergangenen Jahr habe ich auch in diesem Urlaub wieder sehr viel gelesen, u.a. die erst Anfang August erschienene Fortsetzung zu Sergej Lukianenkos Roman “Sternenspiel” namens “Sternenschatten“. Wie bereits 2008 zu den nichtsnutzigen Blogs ist mir auch dieses Mal eine Passage ins Auge gesprungen, die ich inhaltlich doch etwas merkwürdig fand:
(…) Hinter einer unscheinbaren Tür entdeckte ich die Duschkabine. Auf einem Schlauch saß eine Brause, der Hahn war ganz normal. Das Waschbecken hatte dagegen keine Hähne, nur eine Öffnung unterm Rand. Anscheinend musste man die Hände auf die deutsche Art waschen, im gefüllten Waschbecken. Ich hasse das.
zitiert aus: Lukianenko, Sergej (2009). Sternenschatten, Seite 244. Deutsche Erstausgabe 08/09. München, Wilhelm Heyne Verlag. Hervorhebungen durch den Blog-Autoren
Auf “deutsche Art” wäscht man sich also die Hände im gefüllten Waschbecken?! Das, muss ich gestehen, las ich in diesem Buch zum ersten Mal. Macht das tatsächlich jemand so, oder gehört das zu den Vorurteilen, die andere über uns Deutsche haben?
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Nein, du bist nicht allein
Habe auch noch nicht gehört, dass man sich als Deutscher die Hände im gefüllten Waschbecken waschen würde. Aber wer weiss, vielleicht wärs mal wert das zu testen
Ich muss dem Herrn Lukianenko ja Recht geben – ich finde die Art des Händewaschens auch irgendwie nicht toll…