Wie man eine Website unbedienbar macht

12. Dezember 2009 · 1 comment

in Medien

Über ein besonders schönes Beispiel von, nennen wir es mal “Anti-Usability” bin ich heute Vormittag gestolpert. Auf der Suche nach Informationen zu aktuellen US-Serien bin ich häufig bei serienjunkies.de unterwegs. Dort zeigte sich mir heute folgendes Bild:

serienjunkies.de - Startseite

Die Startseite von serienjunkies.de beim ersten Aufruf. Nichts als Werbung

Nichts als Werbung, auch wenn es sich um das selbe Produkt handelt — oben Werbung, rechts und links Werbung, und zu allem Überfluss ein Werbebanner zum Wegklicken in der Mitte. Die Banner um die Seite herum verdecken ungeschickterweise Teile des Website-Contents.
Immerhin hat das Banner in der Mitte einen Schließen-Button. Leider trügt jedoch die Hoffnung, dass sich nach dem Klick alle Banner zumindest soweit zurückziehen dass keine Inhalte mehr verdeckt sind:

serienjunkies.de - Startseite

Die Startseite von serienjunkies.de nach dem Webklicken des Werbebanners. Inhalte verschwinden hinter Werbebannern

Teile der Website sind und bleiben unbedien- und nicht lesbar. Man erkennt eigentlich nicht mal mehr, worum es auf der Website geht Das ändert sich leider auch nicht nach dem Aufruf einer Unterseite – die aufdringliche Werbung bleibt bestehen, auch wenn der User von einem mittig platzierten Banner verschont bleibt.
Damit verdient sich serienjunkies.de eine Auszeichnung für die Usability-unfreundlichste Website des Tages.

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