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Apples iPad: Großer Wurf oder Aufwärmen bekannter Elemente?

Apples iPad: Großer Wurf oder Aufwärmen bekannter Elemente?

by Stefan on 31. Januar 2010

Am vergangenen Mittwoch hat nun also Apple das Produkt vorgestellt, auf das die Welt mit angehaltenem Atem gewartet hat — einen Tablet-Computer namens iPad. Ein Produkt, das ein wenig zwischen Net-/Notebook und Desktop-Computer steht, mit dem sich gediegen auf der Couch sitzend im Web surfen, ein eBook lesen oder eine digitale Zeitschrift durchblättern lässt.

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Auch ich habe mich vom Hype anstecken lassen, der dem Produkt-Launch wochenlang vorhergegangen war. Und auch ich war schon Tage vor dem Event im Yerba Buena Center in San Francisco (mehr zum Ort des Events bei MacLife) verzückt vor Staunen und wachsenden Erwartungen an ein neues Apple-Produkt.

Je größer der Erwartungsdruck, desto geringer die Erfolgschancen. Das iSlate/ iTablet/ iPad sollte dünn sein, einfach bedienbar, optisch ein Hingucker; es sollte eine Kamera besitzen, für Spiele, Internet und sonstige Computer-Aufgaben geeignet sein und diverse Anschlüsse besitzen. Dazu sollte es leicht sein, denn schließlich will man es ja überall mit hinnehmen. Schier unerfüllbar also.

Ich gebe zu: auch meine Erwartungen waren sehr hoch. Ein ausgewogenes Produkt mit einem vernünftigen Konzept von Apple würde ich mir unter der Prämisse, dass der Preis nicht zu hoch ist, direkt bestellen. Die Idee, bestimmte Magazine, Zeitschriften oder Web-Angebote “nur” noch auf einem Tablet zu lesen, finde ich hochspannend, zumal man schon im Konzept der Firma Bonnier sehr schön sehen konnte, welche Möglichkeiten sich den Verlagen mit einem Tablet bieten.

Enttäuschung? Nein. Verwunderung? Oh ja!

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Die Facebook-App auf dem Apple iPad

Die Keynote, die ich nicht live verfolgt, sondern nur im Nachhinein anhand diverser Twitter-Nachrichten und anhand von geposteten Bildern bei Macnotes und Sevenmac nachgelesen habe, hinterließ bei mir einen leichten Beigeschmack.
Ein aufgeblasenes iPhone OS 3.2, das auf einen deutlich größeren Screen hochskaliert wird, ist alles andere als wegweisend, zumal die Jungs von Dreamfield das iPhone OS bereits hochskaliert auf einem 24” Touchscreen gezeigt haben. Etwas wegweisendes jedoch hätte ich von Apple erwartet.

Vollkommen schräg finde ich, wie stolz man in der Keynote darauf verwies, dass sich die Apps ein- oder zweifach vergrößert anzeigen lassen (was man im Stream und Podcast der Keynote nachvollziehen kann).
Entschuldigung, aber: wie affig ist denn bitte das?
Auf die Idee, vorhandene Apps einfach hoch zu skalieren und das als irgendwie neu zu präsentieren, muss man erstmal kommen. Davon abgesehen natürlich, dass ich auf dem iPad die Facebook-App nicht benötige, weil ich auf dem großen Screen die Facebook-Website gut nutzen kann.

Hier hätte ich definitiv mehr erwartet als eine 1:1-Kopie der iPhone-Funktionalität.

Was das iPad hätte können müssen

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Apple iPad: Der Home-Screen

Apple hat während der Keynote damit “geprahlt”, dass man iWork ’09 für das iPad komplett neu programmiert habe. Schön, mit Pages einen Text auf dem iPad zu schreiben stelle ich mir noch ganz angenehm vor. Wie viel Sinn es macht, auf dem iPad Präsentationen zu erstellen, lasse ich mal dahingestellt. Tabellenkalkulation ohne Maus, nur mit den Fingern kann ich mir dagegen überhaupt nicht vorstellen. Das interessiert mich allerdings wenn überhaupt nur zweitrangig.
Was mich aber interessiert hätte: Flash. Auch wenn mir die Gründe der fehlenden Flash-Einbindung im iPhone bekannt sind, finde ich es immer noch ein Unding, dass Apple Flash auf dem iPhone nicht zulässt. Noch wesentlich fragwürdiger finde ich, selbiges mit dem iPad zu machen. Beinahe unverschämt schien mir, wie gelassen Steve Jobs über die Website der New York Time surfte, auf der man sehr deutlich und sehr oft das Icon für ein fehlendes Flash-Plugin erkennen konnte (siehe dazu Golem.de). Auch wenn Flash sicherlich kein Stück Software-Highlight ist: es ist noch immer ein wichtiger Teil des Web, viele Seiten (wie beispielsweise Kinofilm-Websites) lassen sich ohne Flash nicht verwenden. Natürlich, HTML 5 klingelt schon eine Weile an der Haustür und benötigt für Filme theoretisch kein Flash mehr. Die Umstellung dahin wird aber auch nicht von heute auf morgen gehen.

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Genauso frustrierend: das fehlende Multitasking. Dass das iPhone hier gegenüber seinen neueren Konkurrenten klar verliert, ist bekannt. Dass das iPad (zumindest in der gezeigten Version) kein Multitasking beherrscht, macht es nahezu nutzlos.

Warum hat Apple keine Kamera eingebaut? Es wäre doch geradezu spannend gewesen, auf der Couch zu sitzen und über Skype Videotelefonate mit Freunden zu führen. Neben einer Kamera fehlt es aber auch an Schnittstellen, außer dem üblichen Dock-Anschluss gibt es keine Möglichkeit, andere Geräte oder Speicherkarten zu verwenden. Sehr bedauerlich.

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Apple iPad: Ansichten des Kalenders (links) und des Adressbuchs (rechts)

Zugriff auf Dateien

Anstelle des iPhone OS 3.2 hätte ich vielmehr ein (vielleicht abgespecktes) Mac OS X 10.6 erwartet. Denn eine Frage sei an dieser Stelle gestellt: wie komme ich denn mit dem iPad an meine Dateien auf dem Desktop oder Notebook? Oder anders: Wie bekomme ich die mit der iWork-App geschriebenen Dokumente auf die anderen Rechner im Netzwerk? Muss ich diese erst umständlich über iTunes syncen, oder sie mir etwa per E-Mail schicken?
Dazu verlor Steve Jobs leider kein Wort. Da beim iPhone aber auch alles über iTunes (oder entsprechende Dritthersteller-Apps) hin- und herschiebbar ist, wird das vermutlich beim iPad ähnlich sein. Unverständlich und unnötig umständlich.

Fazit

Die Frage, die sich mir stellt, ist: Will ich wirklich, je nach Ausstattung, ein mindestens 500 Dollar teures Gerät kaufen, das im Prinzip gegenüber dem iPhone nichts neues kann (außer ein größeres Display bereit zu stellen)? Die während der Keynote präsentierte Version des iPad ist nicht so überzeugend, dass ich bereit wäre, dafür mehrere hundert Euro zu zahlen.

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Apple iPad: Aufziehen von Foto-Alben mit den Fingern

Sicher: die Bedienung ist noch immer unschlagbar. Mit zwei Fingern in der Albenansicht der Foto-App die Fotos aus einem Album quasi raus zu ziehen (siehe Bild), das sieht schon extrem cool aus. Auch die Bedienung von Safari, das Surfen durchs Web mit den Fingern macht sicher gewaltig viel Spaß, weil es viel intuitiver ist als mit der Maus zu klicken. Und ja, ich finde die 700g Leergewicht für ein solches Gerät schon erträglich, auch wenn mindestens eine Kamera fehlt. Die neue Optik von Kalender, Adressbuch und Mail macht auch einiges her und wäre vielleicht sogar eine wünschenswerte Änderung für ein kommendes Mac OS X 10.7.

All dies allein ist aber kein Kaufgrund – das kann im Prinzip mein iPhone schon, und in Verbindung mit MacBook Pro/ iMac kann mir das iPad leider nichts neues bieten. Enttäuschend.
Diskussionswürdig ist sicherlich auch die weitere Konzentration auf proprietäre Funktionen: mit dem neuen iBook Store wird Apple nicht nur bei Musik, Filmen und Serien Ton, Format und Preis angeben, sondern zukünftig vermutlich auch auf dem Markt der eBooks. Zahle ich also per iPad demnächst für einen 30 Jahre alten Schmöker den selben Preis wie für einen gerade erst erschienenen Roman?

War das wirklich schon alles?

Mein Eindruck ist: das kann nicht alles gewesen sein. Ein derart langweiliges neues Gadget, das zudem erst in einigen Wochen verfügbar sein soll, passt nicht so recht in die bisherige Reihe. Nach dem damals fast schon revolutionären iPod, der völlig neuen UI und Bedienung des iPhones erscheint das iPad einfach zu bieder. Erstaunlich ist zudem, dass Apple -wenn schon kein besseres OS- nur eine angepasste Version des schon seit Monaten aktuellen iPhone OS 3.2 verwendet. Hier hätte man mindestens die Präsentation eines iPhone OS 4.0 erwartet. Es ist außerdem fast tragisch, einem solchen Gerät keine Kamera zu verpassen.

Es wäre also zu wünschenswert, dass das iPad in dieser Form nie verkauft wird. Ich werde den Eindruck nicht los, dass die Verkaufsversion ein paar Features mehr haben wird.

Ich hoffe es zumindest.

Als Liefertermine werden derzeit Ende März für das WLAN-Modell sowie April für die 3G-Variante kommuniziert (siehe áppletrend).
Alle im Eintrag verwendeten Bilder © 2010 by Apple.

Mehr Informationen dazu:

Zum Abschluss: Das Promo-Video zum iPad

[youtube nKLKbp04UTk]
YouTube-Direktlink

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Thorsten Januar 31, 2010 um 09:46

Wenn man einzig & alleine auf die Feature-Liste guckt (ohne rechts und links und nach vorne zu gucken), kann ich Vieles zumindest nachvollziehen. Aber die Betrachtung simpler Features ist falsch. Erstens haben wir bei iPod und iPhone gesehen, dass Apple mit schnellen Evolutionszyklen die Geräte schnell und geschickt weiterentwickelt (auch um umsatzmäßig alle Ziel-/Käufergruppen strategisch “abzugrasen”, ggf. mehrfach). Zweitens geht es darum, die breite Masse langsam an dieses Marktsegment / den Usecase heranzuführen und entsprechend zu evangelisieren. Es geht nicht darum, ein Device zu etablieren, was für professionelle Anwender den Desktop ersetzt (SW-Developer etc). Es geht vielmehr darum, ein neues Device für Consumer zu etablieren, die sowieso fast ausschließlich Web-Services nutzen (und vielleicht 2x im Quartal an einem Textdokument arbeiten – und wenn’s mehr wird, dann gibt es eine App dafür…). Wenn professionelle Anwender daraus einen Nutzen für ein Zweitgerät ziehen, ist das nettes Zubrot. Und bis die breite Masse diese neue Art des Webzugriffs angenommen hat, werden die Apps 100%ig sicher auf 10 Zoll skalieren, eine Kamera dabei sein, ggf Multitasking verfügbar sein (brauchen Consumer das wirklich wirklich?) etc etc etc.

Antworten

Stefan Januar 31, 2010 um 17:31

Der Hinweis, dass Features nicht alles sind, ist natürlich berechtigt. Allerdings war das Bedienkonzept bei der Vorstellung von iPod und iPhone jeweils wegweisend und neu. Das ist hier nicht der Fall.
Dass Apple hier zunächst “evangelisieren” will, mag auch sein — nichts desto trotz möchte die Firma Geld von mir, und so muss ich schon heute Kosten und Nutzen gegeneinander abwägen.
Wenn sich der Nutzen eines iPads durch verschiedene Änderungen in einer Version 2 bessert, bin ich sicher auch dabei.

Und ja: Consumer brauchen Multitasking. Möchtest du immer wieder Anwendungen beenden, nur weil du gerade auf eine zweite zugreifen willst?

Billigflüge Februar 11, 2010 um 16:45

hallo

das ipad bietet überhaupt keine neue technologien, es wirbt mit schon da gewesen optionen. Das wäre ja jetzt nicht so schlimm wenn das ipad dazu nicht noch mit einigen defiziten auf den markt kommen würde. Für mich lohnt sich die anschaffung überhaupt nicht, dafür brauche ich ein paar mehr features da ich das internet oder meienn pc nicht dafür gebrauche um mir bunte bilder anzusehen, nämlich um damit zu arbeiten. Das kann man von ipad nicht erwarten und ich glaube aus der intention ist das gerät auch nicht wirklich entwickelt worden.

gruss

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