Die letzten Links des Tages liegen viel zu lange zurück, es wird also ganz unbedingt Zeit für ein paar neue Verweise auf Themen in den Medien. Nach den Wintermonaten ist mit aktuell knapp unter 20° C endlich eine leichte Mischung aus Frühling und Frühsommer bei uns eingekehrt, die Aschewolke der letzten Tage ist so gut wie verzogen. Los gehts.
Die Aschewolke von Eyjafjallajökull
In der aktuellen Ausgabe der ZEIT finden sich im Dossier-Buch ein paar sehr hübsche Artikel zur isländischen Vulkan-Aschewolke, die in den vergangenen Tagen über uns hinweggezogen ist.
In “Schon vorbei?” zieht Florian Illies ein sehr launiges Beinahe-Fazit zur Frage, inwieweit uns die Wolke durch die Flugverbote zur Stille gezwungen hat und inwieweit diese Stille nun wieder vorbei ist. Zwei schöne Beispiele aus dem Dossier-Aufmacher:
Nein, mit der Wolke aus Island ist etwas über uns gekommen, an dem niemand Schuld hat. Dass ausgerechnet beim ersten Mal, da die Menschheit nicht mit schlechtem Gewissen rufen muss: »Asche auf unser Haupt«, Asche auf unser Haupt hinab- rieselt, werten wir als gutes Zeichen dafür, dass Gott seinen Humor noch immer nicht verloren hat. Keine Umweltverschmutzung, keine Atomspaltung, kein Größenwahn, kein »menschliches Versagen« hat Europa lahmgelegt – sondern Mutter Erde.
Und:
So werden wir diesen Vulkanausbruch nie vergessen, auch wenn seine Asche längst auf die Äcker niedergeregnet ist oder bei Manufactum vertrieben wird (»auf Island gibt es noch einen kleinen Vulkan, der in Handarbeit vorzügliche Asche herstellt, die für uns in einer Sonderanfertigung in Karaffen aus handgeschliffener, noch warmer Lava abgefüllt wurde«).
Im zweiten Artikel im Dossier, “In der Vulkanfalle”, berichten drei ZEIT-Autoren, was sie im Ausland erlebten, als sie dort auf Grund der Flugverbote festsaßen.
Der dritte Artikel, “Vorsicht oder Hysterie?”, beschreibt, auf welcher Informations-Basis die Flugverbote in Europa ausgesprochen wurden und inwieweit die Angaben der Meteorologen zuverlässig gewesen sind.
Die Artikel sind derzeit noch nicht auf der frei zugänglichen Website der ZEIT ONLINE zu finden, sondern nur als ePaper im Premiumangebot bzw. natürlich als gedruckte Ausgabe im Kiosk des Vertrauens.
Neues vom iPad
Eine 100-jährige ältere Dame aus Oregon hat sich den ersten Computer in ihrem Leben gekauft — ein Apple iPad. Damit hat sie bislang nicht nur eBooks gelesen, sondern auch Limericks geschrieben. Wie die Dame mit dem iPad umgeht, zeigt das nachfolgende Video. Irgendwie sehr goldig, das Ganze.
YouTube-Direktlink — via Gizmodo
Office 2011 für Mac
Vor einigen Wochen hatte ich in den “Links des Tages (11)” bereits kurz über die kommende Version des Microsoft Office-Pakets für Mac geschrieben. Gestern Abend zeigte WinFuture in einem Artikel erste Bilder des Software-Paketes: Office 2011 für den Mac: Beta 2 geleakt, erste Bilder.
Verwandte Einträge:
